Wanderungen in die umgebenden Wälder und Gebirgsketten

 

In Zusammenarbeit mit einigen Farmen aus dem Dorf wurden Wanderwege für Gäste und Besucher angelegt. Diese Wege führen die Besucher hoch auf die Kämme des Einzugsgebietes des Flusses Guallupe und durch einzelne Stücke des Nebelwaldes. Einzigartige Panoramas sind dabei garantiert. Einige dieser Wanderwege setzen eine gute körperliche Kondition voraus, da sie anstrengend sind und über teilweise rutschige Pfade führen. Andere Wanderwege dagegen sind einfacher, wie der Rundwanderweg, der durch das Grundstück verläuft. Piet besitzt ein fundiertes Wissen über die lokale Vegetation und wird erfreut sein, Ihnen eine geführte Tour durch den botanischen Garten anbieten zu können. Eine besondere Empfehlung für diejenigen, die in Riesenbambus interessiert sind, ist das Bambusarium am Ufer des Rio Guallupe.  

Einige Wanderwege können auch auf dem Rücken eines Pferdes erkundet werden. 

 einfachere Wanderwege finden sich in der nahen Umgebung von Bosque de Paz 

Ausflüge

Ausgehend von Bosque de Paz werden Ausflüge zu drei interessanten Gegenden im Norden des Landes arrangiert.    


1) Eine Bootrundfahrt entlang den Mangroveninseln im Delta des Mataje-Cayapas Reservats an der Pazifikküste. Mangrovenwälder, die sich zwischen Ebbe und Flut befinden und Salz- sowie Süßwasser lieben, formen eine Pufferzone zwischen Land und Meer und beherbergen eine große Diversität an Fauna und Flora. Die Besucher fahren mit einem Boot durch die zahlreichen Kanäle und zwischen den Inseln der Mangroven. Besuchenswert ist vor allem die Vogelinsel vor der Küste.
Diesen Ausflug kann man in einen oder mehreren Tagen bewältigen. Falls der Bedarf für Übernachtung besteht, kann eine Herberge in dem kleinen Fischerdorf El Cauchál angeboten werden.

Ein typisches Fischerdorf inmitten der Mangroven nahe San Lorenzo.

 

2) Eine Wanderung in das Páramo-Hochland von El Angel. Páramo ist das Quichua-Wort für "Regen und Wind". Die Landschaft liegt auf 4000m hoch und der Besucher sollte gegen kalten Wind und Regen ausgerüstet sein. Typisch für dieses Gebiet sind die großen Frailejonespflanzen, eine Art groß ausgewachsenes Edelweis. Eine grandiose Aussicht auf die Anden garantiert. 

Diese Wanderung kann auch auf 2 oder 3 Tage ausgedehnt werden. In Begleitung eines lokalen Führer laufen die Besucher durch das Páramo ( auf 4000 m Höhe) und steigen durch das Tal von Agua Blanca ab und kommen am ersten Tag in Morán an. In diesem isolierten und authentischen Dorf werden die Besucher herzlich in der "Cabaña de las Orquidias" von Carlos Castro und seiner Familie aufgenommen. Am zweiten Tag kann ein Ausritt organisiert werden oder Carlos begleitet die Besucher bei schönem Wetter zu einem Ausflug, bei dem der Andenkondor zu beobachten ist. Für die ganz Harten warten die Berge mit einer Wanderung zu den "Piedras Puntas" auf.     

3) Von 1997-98 organisierte Piet einen 3-Tagestrek durch den Cerro-Golondrinas Nebelwald. Aus dieser Zeit stammt eine stabile Freundschaft mit der Familie Castro im Bergdorf Morán. Carlos Castro, der ein Spezialist für die regionale Fauna und Flora ist, führt nun die Touristen auf diesen wundervollen Trip durch 3 verschiedene Ökosysteme von Hochland auf 4000m bis zum subtropischen Miratal mit Bosque de Paz. E-Mail: castro503(at)yahoo.com or phone: 00 593 (0) 91374851

 

Bemerkung: Diese Touren werden nicht von Bosque de Paz organisiert, sondern Besucher die in Bosque de Paz übernachten bekommen von Piet und Olda alle logistische Unterstützung, um die Führer, Übernachtungen, Pferde und Kanus zu reservieren. Eventuell wird Piet auch die Ausflüge begleiten.